Schadenfreiheitsklasse für Anfänger: 6 Tipps zur SF Klasse

In diesem Artikel erfahren Sie, was es für eine günstige Schadensfreiheitsklasse zu beachten gibt und worum es sich bei der SF-Klasse eigentlich handelt. Dabei werden 5 wichtige Tipps bezüglich der Schadenfreiheitsklasse für Anfänger gegeben.

bulletpoint_Haeckchen Sich informieren und das System der Versicherer verstehenroad-363265_640
bulletpoint_Haeckchen Auf Testberichte und Empfehlungen achten
bulletpoint_Haeckchen Das Auto mithilfe der Eltern als Zweitwagen versichern
bulletpoint_Haeckchen Von Familien-Angeboten der Versicherer profitieren
bulletpoint_Haeckchen Fahrsicherheitstraining absolvieren, um zu sparen
bulletpoint_Haeckchen Ein Fahrzeug mit niedriger Typklasse erwerben

Schadenfreiheitsklasse: Was ist das eigentlich?

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Ganz allgemein bezeichnet die Schadenfreiheitsklasse den Zeitraum, in dem ein versicherter Autobesitzer ohne Schäden gefahren ist. Je nachdem, wie lang dieser Zeitraum ist, wird der Versicherungsbeitrag höher oder niedriger. Wenn jemand also seit 10 Jahren unfallfrei unterwegs ist, wird dessen Versicherung bei weitem günstiger sein als von jemandem, der kürzlich einen Unfall hatte oder eine SF Klasse für Anfänger beanspruchen musst, was normalerweise die Schadenfreiheitsklasse 0 ist.

icon_ZielgruppeWichtig zu wissen ist auch, dass es sehr viele Faktoren gibt, die Einfluss auf den Versicherungsbeitrag haben. Besonders wichtig ist zum Beispiel das Alter des Fahrers, wie viele Menschen das versicherte Auto nutzen und um was für einen Fahrzeugtyp es sich handelt.

Tipp 1: Informieren, vergleichen und verstehen
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Der erste und vielleicht einer der wichtigsten Tipps, möchte man eine günstige Schadenfreiheitsklasse für Anfänger ergattern ist, sich ausreichend zu informieren. Erst, wenn man die Angebote der verschiedenen Versicherer kennt und zumindest grob versteht, wie die SF-Klasse zustande kommt, kann man eine gute Entscheidung treffen. Dazu eigenen sich zum Beispiel Vergleichsrechner, mit denen man möglichst günstige Versicherungen suchen kann. Auch auf unserer Website gibt es eine Menge Reviews bezüglich verschiedener Anbieter. Viele Versicherer bieten auf ihren Websites auch eine Schadenfreiheitsklasse Tabelle, die sich zum vergleichen eignet.

Tipp 2: Auf Testberichte und Empfehlungen achten

icon_Auto_KFZNatürlich gibt es auch eine Reihe an Erfahrungen und Tests auf die man zurückgreifen kann, um sich zu informieren und Empfehlungen bezüglich günstiger Kfz Versicherungen einzuholen. Dabei bieten sich als seriöse Tester vor allem Focus Money, Stiftung Warentest oder die Autobild an.

Tipp 3: Das Auto mithilfe der Eltern als Zweitwagen versichern

Es ist deutlich teurer einen Wagen in einer Schadenfreiheitsklasse für Anfänger zu versichern, als einen Zweitwagen zu versichern. Deswegen kann es hier Sinn machen, mit den Eltern zusammen zu arbeiten. Man meldet als Fahranfängern also seinen Wagen als Zweitwagen auf den Namen von Mutter oder Vater an, wodurch das Auto üblicherweise durch den Versicherer in der SF-Klasse ½ eingestuft wird, wo der Beitragssatz zwischen 120 und 140 Prozent beträgt. In Vergleich zur SF-Klasse 0 spart man mit diesem Tipp bereits eine Menge Geld im Jahr.

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Tipp 4: Von speziellen Familienangeboten der Versicherer profitieren

icon_VerbrauchertippsIm Vergleich der Versicherer lohnt es sich besonders, auf spezielle Angebote für Familien und Haushaltsgemeinschaften zu achten. So bietet zum Beispiel der ADAC die sogenannte „Auto Familien Versicherung“, bei der bei jedem bei ADAC versicherten Wagen die Beiträge gesenkt werden und zwar bis zu einer Ersparnis von 12%. Ein ganz ähnliches Angebot bietet die AdmiralDirekt im Rahmen der sogenannten „Multicar“ Versicherung. Wie beim ADAC wird der Beitrag hier günstiger, wenn mehrere Wagen eines Haushalts angemeldet sind, wobei eine Ersparnis von bis zu 17,5% möglich ist.

Tipp 5: Fahrsicherheitstraining absolvieren um zu sparen

thumb-794695_640Ein Fahrsicherheitstraining (Kurz SHT) zu absolvieren ist direkt in zweierlei Hinsicht nützlich. Erstens ist man danach besser geschult, als es nach der normalen Fahrschule der Fall ist und zweitens kann man bares Geld sparen. Zum Fahrsicherheitstraining zählen verschiedene Schulungen für Lkw-, Motorrad– und Pkw Fahrer. Das Ziel ist hier, gefährliche Situationen des Straßenverkehrs zu trainieren, um diese im Anschluss besser einschätzen zu können und dementsprechend schneller und besser darauf zu reagieren. Außerdem werden die Lernenden in der Schulung auch an Systeme wie das ABS und ESP herangeführt, um ein besseres Verständnis für die Reaktionen des Wagens zum Beispiel auf eine Vollbremsung zu entwickeln. Diese Sicherheitstrainings werden von Versicherern wie dem ADAC angeboten, der dann dementsprechend auch Rabatte bei abgeschlossenem Kurs anbietet.

Tipp 6: Ein Fahrzeug mit niedriger Typklasse erwerben

icon_GebuehrenSchaut man sich Versicherungsrechner verschiedener Unternehmen und deren Tarife an, fällt auf, dass es bezüglich des Versicherungsbeitrages einen großen Unterschied macht, was für einen Wagen man anmeldet. Wenn ein Fahrzeugtyp statistisch häufig in Unfälle verwickelt ist, wirkt sich dies auch auf den Versicherungsbeitrag aus. Dementsprechend sollte man sich vor Anschaffung eines Wagens auch hier möglichst gründliche informieren. In der Kfz Haftpflichtversicherung gibt es 16 Typklassen, in einer Vollkaskoversicherung 25 und in der Teilkaskoversicherung 24. Will man sich hier informieren und vergleichen, bieten dazu verschiedene Onlineportale eine einfache Möglichkeit, wie zum Beispiel www.typklasse.de.

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Unser Fazit zur Schadenfreiheitsklasse für Anfänger

icon_FazitEs zeigt sich hier also, dass die Schadenfreiheitsklasse für Anfänger und damit die anfängliche Versicherungssumme nicht so hoch ausfallen muss, wie man zunächst vielleicht befürchtet. Es gibt viele Wege, die Versicherung günstiger zu gestalten und somit einen guten und günstigen Start in den Straßenverkehr zu haben.