Billige Autoversicherung für Fahranfänger – 7 Spartipps!

 

Die große Freude auf das erste eigene Auto entpuppt sich meist als eine große Belastung für den eigenen Geldbeutel. Gerade für junge Menschen, die noch in der Ausbildung stecken, ist es häufig unmöglich die hohen Kosten der KFZ-Versicherung alleine zu stemmen. Wir geben den jungen Fahrern 7 Tipps um eine preiswerte Autoversicherung zu finden.

bulletpoint_Haeckchen Statistisch weisen Fahranfänger ein erhöhtes Unfallrisiko auf.
bulletpoint_Haeckchen Dadurch werden sie von den Versicherungen in eine niedrige Schadenfreiheitsklasse eingestuft.
bulletpoint_Haeckchen Umso niedriger die Schadenfreiheitsklasse, umso höher sind die Versicherungsbeiträge.

Tipp 1 : Das Auto als Zweitwagen der Eltern versichern lassen

icon_vorlage_musterEine billige Autoversicherung für Fahranfänger lässt sich ohne Probleme über die Eltern regeln. Der Wagen wird über die Eltern als Zweitwagen mitversichert. In der Regel wird der Zweitwagen in der Schadenfreiheitsklasse ½ oder besser eingestuft. Wichtig hierbei ist, dass der jüngste Fahrer in der Police eingetragen ist, ansonsten darf dieser den Wagen nicht fahren. Damit lassen sich im Jahr hunderte Euros sparen. Der Nachteil daran ist, dass der Fahranfänger keine SF-Rabatte sammeln kann, da der Wagen nicht auf ihn versichert ist.

bulletpoint_Haeckchen Der Versicherungsbeitrag ist günstiger als die übliche SF Klasse 0, mit der Führerscheinneulinge in der Regel einsteigen.

Der Fahranfänger kann keine SF-Rabatte sammeln, da der Wagen nicht auf ihn versichert ist.

Tipp 2: Rabatte über die Familienversicherung erlangen

Wer seinen Wagen lieber selbst versichern möchte, kann sich bei der Versicherung der Eltern schlau machen. Oft bieten diese Familienrabatte an. Dadurch können Fahranfänger in die günstige SF – Klasse ½ – 3 rutschen. Der große Vorteil hierbei ist, dass der junge Fahrer selbst das Auto versichern kann und damit SF-Rabatte bekommt.

bulletpoint_Haeckchen Günstigere Beiträge

bulletpoint_Haeckchen SF-Klasse 3 möglich

bulletpoint_Haeckchen SF-Rabatte werden gesammelt

Nicht jede Gesellschaft bietet die Familienversicherung an.

Tipp 3: Die Schadenfreiheitsklasse von Angehörigen übernehmen

icon_VergleichAls Fahranfänger kann man die SF Rabatte enger Verwandter übernehmen, vorausgesetzt diese brauchen sie selbst nicht mehr. Zum Beispiel wenn die Großeltern das Auto nicht mehr fahren können oder möchten, können diese ihre SF-Rabatte dem Enkel schenken. Jedoch kann der Fahranfänger nur die Schadenfreiheitsklassen übernehmen, die er sonst auch selbst gesammelt hätte.

Beispiel: Der Enkel besitzt seit einem Jahr den Führerschein und möchte nun ein eigenes Auto versichern. Er übernimmt die SF-Rabatt-Jahre der Großeltern. Die Großeltern haben die SF-Klasse 20, der Enkel wird jedoch nur in die SF-Klasse 1 eingestuft. Die restlichen SF-Rabatt-Jahre verfallen.

bulletpoint_Haeckchen günstigere Beiträge durch eine höhere SF-Klasse

bulletpoint_Haeckchen Lohnt sich nur bei langjährigen Besitz des Führerscheines

Der Verwandte verliert all seine Rabatte.

Tipp 4: Begleitetes Fahren ab 17 Jahren und das Fahrsicherheitstraining

Wer ein begleitetes Fahren mit 17 Jahren oder ein Fahrsicherheitstraining nachweisen kann, erhält oft günstige Konditionen bei vielen Versicherungen. Da der Fahranfänger Fahrpraxis nachweisen kann, und somit nicht mehr in die erhöhte Unfallrisikogruppe fällt, erhält er Rabattprämien.

bulletpoint_Haeckchen günstigere Beiträge

bulletpoint_Haeckchen mehr Fahrpraxis durch das begleitete Fahren ab 17

bulletpoint_Haeckchen sicherer Umgang in Gefahrsituationen durch das Fahrsicherheitstraining

Nicht alle Gesellschaften bieten diese Rabattprämie an.

Tipp 5: Fahrzeuge mit einer niedrigen Typklasse wählen und weniger fahren

Für die Versicherung kommt es auch auf den versicherten Fahrzeugtyp an. Fahranfänger sollten deswegen ein Fahrzeug kaufen, welches in einer niedrigen Typklasse icon_Auto_KFZeingeordnet ist. Das sind Fahrzeuge die statistisch in weniger Unfälle verwickelt sind. Diese können günstiger versichert werden. Die Typklassen werden jedoch jährlich erneut ermittelt.

Einfluss auf die Höhe der Versicherungsbeiträge hat auch die Kilometerzahl welche im Jahr mit dem Auto gefahren wird. Umso mehr man fährt, umso mehr geht die Versicherung von einem höheren Unfallrisiko aus. Beim Abschluss der Versicherungspolice wird daher die Jahreskilometerzahl angegeben. Diese darf dann nicht überschritten werden, da sonst Vertragsstrafen drohen.

bulletpoint_Haeckchen niedrigere Versicherungsbeiträge

bulletpoint_Haeckchen Fahrzeuge in einer niedrigen Typklasse sind meist günstiger beim Kauf

bulletpoint_Haeckchen Die Typklassen werden jährlich neu ermittelt

Bei Überschreitung der Kilometerzahl im Jahr drohen Vertragsstrafen.

Tipp 6: Die Wahl des Versicherungsschutzes

icon_VersicherungenDie Wahl beim ersten Auto fällt oftmals auf einen Gebrauchtwagen. Selten können sich junge Menschen einen Neuwagen leisten. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist Pflicht, ohne diese darf kein Wagen auf der öffentlichen Straße bewegt werden. Ob eine zusätzliche Kaskoversicherung notwendig ist, sollte vor dem Kauf überlegt werden.

Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich bei einem gebrauchten PKW nicht, da bei einem Unfall nur der Zeitwert des Autos erstattet wird. Ob eine Teilkaskoversicherung sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Fahrzeug und die umfassende Leistung der Versicherung ab.

bulletpoint_Haeckchen günstigere Versicherungsbeiträge bei einem Gebrauchtwagen

Das eigene Auto ist gegen Schäden nicht versichert.

Tipp 7: Je weniger eingetragene Fahrer, desto kostengünstiger

Je weniger Fahrer in der Versicherungspolice eingetragen sind, desto günstiger wird der Versicherungsbeitrag. Denn desto mehr Fahrer den Wagen fahren, umso höher ist das Unfallrisiko. Am günstigsten ist es wenn man sich auf einen weiteren Fahrer beschränkt.

bulletpoint_Haeckchen günstigere Beiträge

Nicht alle dürfen den Wagen fahren.

Eine Angestellte bei der Arbeit

Die Schadenfreiheitsklassen – wie funktioniert die Einstufung?

Wie hoch der Beitrag einer Kfz-Haftpflichtversicherung ist, richtet sich nach der jeweiligen Schadenfreiheitsklasse (SF – Klasse). In der Regel beginnt der Versicherungsnehmer mit der Klasse 0, das ist die niedrigste SF – Klasse. Die Beiträge hier sind hoch, denn der Versicherungsanbieter geht davon aus dass der Versicherte ein Führerscheinneuling ist und noch keine langjährige Fahrpraxis besitzt. Statistisch gesehen verursachen Fahranfänger deutlich mehr Unfälle, deswegen können in dieser Klasse die Beiträge bis zu 240% der normalen Prämie betragen.

icon_ZielgruppeIn die nächste Klasse kommt der Versicherte, wenn dieser ein Kalenderjahr Unfallfrei gefahren ist. Je höher die Versicherungsklasse ist, desto niedriger sind die zu bezahlenden Beiträge. Deswegen spricht man auch vom Schadenfreiheitsklassen – Rabatt (SF – Rabatt). Verursacht der Fahrer hingegen einen Unfall, so wird er von seiner Versicherung eine Klasse abgestuft und der Versicherungsbeitrag erhöht sich wieder.

bulletpoint_Haeckchen Die Versicherungsbeiträge bei einer Kfz-Haftpflicht und Vollkaskoversicherung richtet sich nach der sogenannten
bulletpoint_Haeckchen Mit jedem unfallfreien Jahr wird der Versicherungsnehmer in die nächste Klasse hochgestuft.
bulletpoint_Haeckchen Je höher die SF – Klasse, desto niedriger sind die Versicherungsbeiträge.

Unser Fazit zur billigen Autoversicherung für Fahranfänger

icon_FazitFührerscheinneulinge zahlen immer höhere Beiträge als langjährige Autofahrer. Doch eine preiswerte Autoversicherung für Fahranfänger ist durchaus zu finden. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach der Schadenfreiheitsklasse. Durch bestimmte Regelungen ist es den Neulingen auch möglich, sofort in eine höhere SF – Klasse eingestuft zu werden.